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CamOne infinity im Test

Posted by on 19. Februar 2012
camone infinity

CamOne infinity Test

Die CamOne infinity ist eine Helmkamera, aus dem Hause CamOne, die bisher vor allem durch die FlyCamOne bekannt war. Die FlyCamOne ist die Standardkamera im Modellbaubereich, denn die sehr leichte Kamera ist für diesen Einsatz optimiert.

Jetzt steht die neue CamOne infinity in den Regalen und kämpft vor allem gegen den Platzhirschen, die GoPro HD Hero 2. Was kann die CamOne infinity der beliebten HD Hero entgegensetzen? Wo ist sie besser, wo schlechter? Das soll dieser Testbericht hier klären. CamOne infinity jetzt hier günstig bestellen.

CamOne infinity
Fotoauflösung 5 Megapixel
Filmauflösung 1080p HD
Wasserdicht 60 Meter (Gehäuse)
Filmauflösung 1080p HD
Bedienung 6 Knöpfe und echtes Display
Speicherkarte 2 Micro SD Slots
Gewicht incl. Akku,
SD Karte und
ohne Gehäuse
89g
Preis (UVP) 249,00€

CamOne infinity, das erste Gefühl

Wenn man die CamOne infinity das erste mal auspackt und in den Händen hält ist man zunächst einmal sehr positiv überrascht; die Kamera ist – anders wie die meisten Konkurrenzprodukte – nicht aus Kunststoff gefertigt sondern sie steckt in einem hochwertigen Aluminiumgehäuse. Und dadurch wirkt die Kamera stabiler, solider, hochwertiger und schwerer. Schwerer? Ist das nicht eher hinderlich? Ein Blick auf die Waage zeigt: ein rein subjektives Gefühl das durch das Metallgehäuse entsteht. Die Realität sieht anders aus, die CamOne infinity wiegt gerade einmal 89g inklusive Micro SD Karte, die GoPro HD Hero 2 bringt 10 Gramm mehr auf die Waage.

CamOne infinity, das Display

CamOne infinity Display

CamOne infinity Display

Das nächste, was ins Auge sticht, ist der integrierte Bildschirm. Das können die Wettbewerber meist nur über ein Zubehör, das das Gehäuse dicker macht und die Kamera teurer. Die CamOne infinity liefert dieses bei schlanker Bauweise und leichten Gewichtsvorteilen sogar mit! Das Display ist ausreichend hell, zumindest bei normalem Umgebungslicht, in der Sonne und im Schnee wird es schwierig, aber dazu später mehr. Das Display erleichtert in jedem Fall die Bedienung und das Einstellen der Kamera, auch kann man sie so in manchen Situationen fast wie eine normale Digitalkamera nutzen.

 

 

Die Bedienung im Praxistest

CamOne infinity, Bedienelemente

CamOne infinity, Bedienelemente

Die Bedienelemente sind weitestgehend selbsterklärend, dank der normalen Menüsteuerung über das Display muss man nicht lange im Handbuch nachlesen und kann die Kamera direkt einsetzen. Auch kann man so bereits gemachte Aufnahmen kontrollieren und am Bildschirm betrachten. Auch wenn das aufgrund der kleinen Diagonalen von 1,5 Zoll und einer eher geringen Auflösung nicht unbedingt Spaß macht so kann man doch sofort Bilder und Videos zumindest grob sichten, ob alles soweit passt. Das wasserdichte Gehäuse (bis 60m) ist im Prinzip wiederum sehr ähnlich wie bei den GoPro Modellen, allerdings hat es neben dem “üblichen” Gelenkanschluss zusätzlich ein normales Stativgewinde und zwar nicht nur im Gehäuse sondern auch direkt an der Kamera. Das erweitert die Einsatz- und Befestigungsmöglichkeiten.

Die CamOne infinity im Praxistest beim Skifahren

Also, ab auf die Piste! Kamera läuft! Oder doch nicht? Denn hier zeigt sich – gerade beim Einsatz als Helmkamera, dass der vermeintliche Vorteil eines eingebauten Displays – je nach Einsatzzweck – nicht unbedingt von Vorteil ist. Das Display lässt sich in der strahlenden Sonne und dem reflektierenden Schnee nur schwer ablesen, schon gar nicht auf dem Helm. Selbst ein Kollege hat Mühe etwas auf meiner Helmkamera zu erkennen. Und die Bedienung macht dann auch noch Probleme, denn die sonst ebenfalls tolle Bedienung der verschiedenen Tasten, mit der man z.B. direkt Kamera oder Fotomodus starten kann, will mit dem Skihandschuh nicht gelingen, dafür sind sie zu klein.

Ich schildere hier jetzt bewusst den Einsatz am Skihelm, denn das konnte ich jetzt schon selbst testen und vergleichen. In anderen Einsatzgebieten kann die CamOne infinity diese Vorteile sicher ausspielen die ihr hier zum Problem werden. Aber ich kann mir vorstellen, dass das integrierte Display z.B. im Sommer beim Tauchen oder Surfen große Vorteile hat, aber das teste ich im Sommer. Aber fairer weise muss man auch sagen, dass man die CamOne infinity z.B. sehr gut am Skistock befestigen kann und man damit 1. bessere Motive wählen kann als mit der an die Blickrichtung gebundenen Helmkamera und 2. kann man dann auch auf dem Display die Aufnahme sehen, sofern die Sonne nicht zu grell ist. Ich nehme es vorweg: je nach Einsatzgebiet hat die CamOne Vor- und Nachteile, eigentlich braucht man am besten mehrere Helmkameras :-)

Die Bildqualität der CamOne infinity

Jetzt aber zu einem der wichtigsten Kriterien, der Bildqualität. Die CamOne nimmt Fotos mit 5 Megapixeln auf, das ist ausreichend aber nicht üppig, aber viel mehr Pixel braucht so eine kleine Kamera nicht, denn mehr Auflösung – siehe Digitalkameras – ist nicht unbedingt eine bessere Bildqualität. Am besten macht man sich anhand der Testfotos einen Eindruck von der Bildqualität, in meinen Augen hat die CamOne in Sachen Randschärfe ein wenig Nachteile im Vergleich zur Hero2, aber dafür sind die Farben realistischer, nicht so übertrieben und der automatische Weißabgleich funktioniert ebenfalls etwas besser. Mit den Bildern der infinity kann man definitiv oleben und teilweise sehr tolle Aufnahmen bekommen. zudem lässt sich das Intervall einstellen von manuellem einmal Foto über die 5fach Intervallaufnahme bis zur üblichen Serienbildfunktion die ich bei Helmkameras meist nutze und diese lässt sich einstellen von einer Aufnahme alle 3 Sekunden, über 5, 10 und 30 Sekunden bis hin zu 60 Sekunden womit man schöne Zeitraffer-Effekte erzielen kann.

Die Videoqualität der CamOne infinity


Die Videoqualität der infinity leitet sich im Prinzip von der Fotoqualität ab, auch hier ist die Farbwiedergabe sehr gut und der Weißabgleich auch beim Skifahren und reflektierendem Schnee sehr gut. Ansonsten filmt die Kamera natürlich mit voller HD Auflösung in 1080p (30fps). Zusätzlich kann man die Auflösung reduzieren und bei 720p, also dem “kleinen” HD Format die Bildrate auf bis zu 60 Bilder/Sekunde erhöhen, wodurch eindrucksvolle Zeitlupenaufnahmen ohne Ruckeln oder Qualitätsverlust möglich werden. Auch hier gilt wieder, machen sie sich selbst ein Bild, im Testvideo kann man das besser beurteilen als hier im Text. Anzumerken ist hier noch, dass die CamOne infinity nicht nur im MPEG Format Videos aufzeichnen kann, sondern seit einem Update der Firmware auch im MOV Format.

Fazit und Testergebnis der CamOne infinity

Es kann nur einen Testsieger geben. Dass das nicht zutrifft ist in vielen Bereichen klar denn oft entscheiden persönliche Vorlieben und vor allem die persönlichen Erwartungen, welche Geräte für einen persönlich am besten sind. Aber mit der CamOne infinity hat man eine sehr vielseite Helmkamer oder Outdoorkamera, die mit einer guten Bildqualität und einer ebenso guten bis sehr guten Videoqualität punkten kann. Und vor allen Dingen in einer Disziplin ist die CamOne infinity unschlagbar: Sie ist unser Preis-Leistungssieger! Denn im Grundpreis von 249€ ist viel Befestigungsmaterial enthalten, ein gutes Unterwassergehäuse und vor allen Dingen ein integriertes Display, das kostet anderswo mindestens Aufpreis oder ist nicht erhältlich. Insofern ist das Urteil klar: Preis Leistungssieger!

Update 06.08.2012:
Hier ein neues Video mit der CamOne infinity beim Tauchen. Unter Wasser konnte ich sie selbst noch nicht testen, aber das Video zeigt, dass die CamOne auch hier gute aufnahmen macht. Aber mich (als Hobbytaucher) würde vor allem interessieren, was für ein Licht die dabei hatten, denn das macht gerade in der Höhle schon eine Menge aus. Aber die CamOne infinity tut das Übrige dazu mit einer wechselbaren Linse, die noch dazu mit einer Drehung um 95° auf die Lichtbrechung unter Wasser angepasst werden kann.

16 Responses to CamOne infinity im Test

  1. gerhard waschke

    Hallo guten tag und respekt

    habe ihren top und liebevoll geschrieben test gelesen
    hat mir bei meiner entscheidung sehr geholfen.habe schon go pros im motoreinsatz ,aber jetzt werde ich mir die camone zulegen.ist ausbaufähiger für meine zwecke. war nur unschlüssig in bezug auf bildqualität.
    mit freundlichen grüssen waschke

    • admin

      Danke, freut mich und die Seite ist immer noch im Aufbau, da kommt noch mehr, spätestens wenn im Sommer dann Wassersport-Testaufnahmen folgen :-)

  2. Gerd Meier

    Hallo,
    mir scheint am Rand der Aufnahmen eine mittelstarke Unschärfe aufzutreten, was mir vor allem bei den Fotos aufgefallen ist. Können Sie das bestätigen?
    Und eine Frage, vielleicht habe ich es auch schlicht überlesen: Mit welchem Blickwinkel filmt / fotografiert die Kamera bei 1080p?

    Gruß,
    Gerd Meier

    • Florian

      Hallo,
      ja, zum Rand hin kann man das aber allgemein bei diesen Kameras beobachten, die CamOne ist hier nicht wesentlich schlechter als beispielsweise die GoPro HD Hero 2. Die CamOne filmt mit 127° bei 1080p

  3. Rein

    Hallo ,habe mir auch die Kamera von jemanden abgekauft .Habe da ein kleines Problem ,eventuell kann mir da jemand weiter helfen . Ich habe 2 Karten in der Kamera und es zeigt immer nur der 2 Kartenslot an ,ist das normal? ! kann das nicht einstellen .2.Problem wenn ich Fotos mache und es auf Einzelaufnahme gestellt habe ,macht er trotzdem solang Fotos bis ich wieder den Knopf betätige !
    Sowas kann man leider nicht im Handbuch nachlesen .
    mfg Franz

  4. Steffen

    Hallo,
    etwas befremdlich finde ich, dass in dem Test nichts von den Nachteilen steht, so wie es andere Testseiten gemacht haben.[Werbung entfernt] Warum steht bei Ihnen nichts davon, dass die Kamera gar nicht aus Metall ist sondern aus Kunststoff? Und dass die Abdeckung der Kontakte herumschlackert? Von schwächeren Akku?
    [Werbung entfernt]

    Trotzdem Danke für den Vergleich,
    Steffen

    • Florian

      Also, ich bin kein Chemiker, aber für mich ist das Gehäuse kein Kunststoff, definitiv nicht. Und wenn man die Abdeckung der Kontakte und Anschlüsse mit dem Gummideckel schlcht findet, okay, weg ist der schnell. Aber in meinen Augen definitiv besser als kein Schutz der Kontakte (wie bei der GoPro). Wie gesagt, je nach Einsatzzweck kann das den einen stören, für den anderen ist es ein sinnvoller Schutz vor Verschmutzung.

  5. Mike HLM

    Ich springe mit der CamOne Infinity mit Fallschirmen aus Luftfahrzeugen, sei es aus 1000 Meter above ground level oder höher und bin voll begeistert von dieser Kamera.

    Begeistert bin ich vorallem vom Bildschirm. Was das Zubehör betrifft, man kann die Kamera mit ein paar Tricks in die Halterungen von Konkurrenzherstellern stecken und erspart sich dadurch lässtiges selbst herumbasteln.

    Qualität — siehe Skydive Video: http://www.youtube.com/watch?v=zj8w3P0xe0o&feature=youtu.be

  6. Dennis Wetzel

    Die Bewertung hat die CamOne Infinity auf jeden Fall verdient.
    Die Kamera ist bei unseren Kunden sehr beliebt und wir bekommen immer wieder sehr viel positives Feedback zu dieser Kamera, ich selbst nutze sie auch gerne.

    Euer http://www.YourFastestLap.com Team

  7. Spiky

    Hallo,

    danke für deine Testberichte, die ich sehr Hilfreich finde. Eine Frage hätte ich aber noch zu der CamOne. Gibt es in deren Zubehör etwa keine Fernbedienung? Ich kann da nix finden. Das wäre nämlich für mich ein Kaufargument.

    Vielen Dank

    Spiky

    • Florian

      Nein, ist mir nicht bekannt dass es sowas gäbe.

      • Schumi-76

        Hallo, ich habe mir die Cam bestellt und mich zuvor ein wenig informiert. Es gibt eine drahtgebundene Fernbedienung für ca. 25 Euro, diese soll den Aufnahmestatus auch eindeutig anzeigen. Leider ist diese Möglichkeit genauso wenig mit Gehäuse nutzbar wie die permanente Stromversorgung. Das dumme daran ist, dass das ganze mitgelieferte Montagezubehör zur Befestigung am Gehäuse ausgelegt ist. Einen Halter für das Stativgewinde sucht man vergebens, so dass man sich hier wieder am Markt nach einer Lösung umschauen muss.
        Schade …

        • Florian

          Ja, solche “Sonderlösungen” sind immer etwas kompliziert und dann nicht mit dem Gehäuse kombinierbar. Spontan fällt mir da auch keine Lösung ein

  8. Florian

    Der Testbericht war sehr nett und äußerst hilfreich bei meiner Entscheidung. Das Testvideo beim Skifahren hat mich dann nochmals überrascht, da diese Kamera bei Amazon nun schon für 150€ angeboten wird. Das einzige Manko ist, dass das Tauchvideo nur eine Auflösung von 480p hat. Aber wirklich großes Lob.

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